Black Forest Bike Marathon

Wieder steht ein Highlight an, der BLACK FOREST ULTRA MARATHON vom 22.6.2008 in Kirchzarten D ist der perfekte Einstieg in die Bikesaison. Technisch nicht allzu schwierig, immer ein stetiges auf und ab (116 km/3150 Hm), super Atmosphäre auf der Strecke und dem Campingplatz. Da dieser Marathon zum RUAG-Jahresprogramm gehört sind noch ein paar Kumpels (Giovanni, Armin, Marcel + Silvia, Fredi mit 2 Kollegen) aus dem Club dabei.

Aus Dani`s Sicht:
Aus Startblock 3 gings mit viel Zug und top motiviert ins Rennen. Im ersten längeren Anstieg schnell den guten Rhythmus gefunden-viel Druck auf den Pedalen-so muss es sein! Ab und zu mal in den Wiegetritt um die Rückenmuskulatur zu entlasten. So auch bei Km25 im letzten kleineren Anstieg vor Hinterzarten-dann urplötzlich dieses“****-Gefühl“ im Rücken…Schmerzen und der gute Druck in den Beinen ist schlagartig weg! Ich kann`s nicht glauben.Soll`s das gewesen sein? Alle Entspannungsübungen auf dem Bike und schliesslich neben der Strecke wollen die Blockade einfach nicht lösen. Nun ist die Story leider schnell zu Ende erzählt. Die angestrebte Zeitverbesserung von 2006 konnte ich vergessen, aber aufgeben gibt`s nicht! Mit intensiven-tiefgründigen Selbstgesprächen( warum, wieso, was lief falsch usw.) und den moralisch extrem aufbauenden Zwischenverpflegungen durch Pia und den Jungs in Bärenthal und Todtnau, quälte ich mich irgendwie ins Ziel.
Fazit: Persönliches Ziel nicht erreicht, aber vielleicht etwas dazu gelernt???

Aus Hans-Urs`s Sicht:
Voll „Power“ ab dem Startblock 5 das Rennen aufgenommen, der gleiche Fehler wie am GP Gippingen sollte sich nicht ein weiteres mal wiederholen. Wunderbar schnell ein Zügli gefunden, dass aber zu meiner Verwunderung in den ganz steilen Anstiegen relativ schnell der Schnauf ausgegangen ist. Also, selbst ist der Mann – Spitze übernommen – nach einer Weile keiner mehr dran an meinem Hinterrad!
Ab Rennmitte hatte ich schon die eine oder andere „Krise“ zu überstehen, aber ab Kilometer 80 km kam der Saft retour, dann zielstrebig dem Ziel entgegen. In der Abfahrten immer volles Rohr, mein Hardtail und sein Fahrer sind dem Grenzbereich z.T. bedrohlich Nahe gekommen. Die „verfluchten“ Fullis (vielen Dank an die beiden blauen D’s) sind halt schon extrem schnell auf den Schotterabfahrten.
Noch eine kurze Schrecksekunde, mein Hinterrad rutscht weg – Notbremsung mit dem Fuss – Kette raus – Scheisssssssseeeeeeeeee – schnell wieder aufgelegt und wieder voll in die letzte Abfahrt gestürzt……
Rein ins Ziel mit einer super Zeit, mit 5:41 h meine Zeit von 2006 um mehr als 30 Minuten verbessert – genial – in der Rangliste in den ersten 10 % – was willst du mehr = einfach ein wunderbarer Tag!
Herzliche Gratulation ad Anita, sie het mit däm SHORT TRACK ihr 1. Bikerennen bestrittä. Super g’macht – „bi richtig stolz uf di“!

dani + hug


hans-urs

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