Partner auf Zeit

Carbon statt Kondition...
Dieses Jahr geht`s mit Kohle an den Start.

Technische Daten:

Dani`s LUX Custom-built
Grösse L
Schaltung : XTR-SramX.O
Bremsen : Formula Oro Puro 180/160
Gabel : Magura Durin MD 100R
Dämpfer : Fox RP23
Räder : NoTubes ZTR Race 7000 mit Nobby Nic2.1/Racing Ralph 2.25
Gewicht : 10.3 kg Race-ready


Am Material wird es auch bei mir nicht liegen…………….

Technische Daten:

Gfeller’s SCOTT SCALE Custom-built
Grösse M
Schaltung : FSA-Sram X.O-ROTOR
Bremsen : AVID Ultimate 160/140
Gabel : Rock Shox SID Team 100 mit Push-Loc
Räder : NoTubes ZTR Race 7000 mit Nobby Nic2.1/Racing Ralph 2.25
Gewicht : 8.85 kg Race-ready

Partner auf Zeit

Seeland Classic Lyss,09.05.09

Race 3: Originalstrecke, 3 Runden=101.85 Km,
1260 Hm (für ambitionierte Fahrer)
3.Runde hinauf zum Bergpreis FrienisbergZielsprint-die letzten Körner verbrannt
Heute wird mit der Seeland Classic die Saison 2009 lanciert.
3 Runden ,101.85km und 1260 Hm
Mit Familienunterstützung, aber leider ohne Hans-Urs infolge Arbeitsüberlast, geht’s am Vormittag Richtung Lyss. Dann das bekannte Prozedere mit Startnummer holen, Trikot anprobieren und umtauschen, um dann viel zu früh startbereit zu sein und nervös herum zu tigern-Start Race 3 ist um 15.15 Uhr…
14.00 Uhr mag ich nicht mehr warten und gehe mich einfahren. Pia und Kid`s fahren zum Bergpreis am Frienisberg- see you there. Die ganze Strecke kann ich nicht abfahren, aber die letzten 2km bis zum Ziel schaue ich mir genau an, denn üblicherweise wird’s da noch mal hektisch.
Früh stelle ich mich im Sektor C ein- ich darf auf keinen Fall nach dem Startschuss den Anschluss zur Spitze verpassen. Dann endlich, pünktlich um 15.15 Uhr gibt Altbundesrat Adolf Ogi den Start frei und über 220 Racer preschen angeführt von Profis wie Beat Zberg,Steffen Wesemann u.a. .los.
Schnell ist klar, dass bereits ab km 6 hinauf zum Bergpreis Frienisberg das Feld durch ein horrendes Tempo dezimiert werden soll. Kontinuierlich geht’s hoch, dann zwei Rampen-den grossen Kranz kann ich nicht mehr drücken- Puls hart an der Säure- ich sehe Pia am Strassenrand und passiere den Bergpreis als vierter- ich fühle mich super. Anschliessend ist der Streckenverlauf ein dauerndes auf und ab. Ein kurzer Blick zurück spricht Bände- das Feld hat sich drastisch verkleinert auf ca.60 Fahrer. Positionsrangeleien lassen mich höchst konzentriert bleiben und bereits ist die erste Runde beendet- Zieldurchfahrt, dann der Kreisel- links innen durchrasen- ich realisiere einen Fahrer dem die Kurve ausgeht und dann das hässlich Geräusch von brechendem Carbon (wie ein trockener Holzast der bricht)-Frontalcrash in die Leuchtrote Matratze die die Signalisationen abdecken und Saltoüberschlag…
Und wieder wird hinauf zum Bergpreis gnadenlos attackiert- nun schmerzt es schon wesentlich mehr in den Beinen, aber ich bleibe dran -Bidon Wechsel bei Pia und weiter mit Windschatten Spiele und Lücken schliessen.
Die dritte und letzte Runde nehmen wir ohne nennenswerte Vorkommnisse in Angriff- und wir ahnen es bereits, die Anstiege zum Frienisberg zeigen gnadenlos auf wo der Hammer hängt- und als ein Gastfahrer vom Swiss BMC Team noch mal locker die Kadenz erhöht sind meine Grenzen eindeutig aufgezeigt- unglaublich wie der abgeht, aber glücklicherweise sind bis auf ein Fahrer alle auf dem letzten Drücker und so wird der Zielsprint nun über den Rang entscheiden.
Mein Motto war vor dem Rennen bereits klar definiert- keine Risiken im Zielsprint. Also rein in die Flamme Rouge, im vorderen drittel am Rand des Feldes die zwei letzten Kurven sicher passieren und dann aber volle Kanne die restlichen 500m sprinten.

Fazit: mit der Zeit von 2.34 Std. (Ø 39.6km/h) Rang 9 Overall und eine Sekunde zu spät attackiert um Race 3, Kategorie Herren 2 als Sieger zu beenden.
Rangliste Seeland Classic 2009

Seeland Classic Lyss,09.05.09

Trainingswoche Toskana 25. April bis 2. Mai 2009

Am Samstag in der Früh (Abfahrt in Stans um 04.45 Uhr) ging’s voller Tatendrang los in den Süden. Dank Dani’s zügiger Fahrweise sind wir in rund 5 ½ Stunden in der sonnigen und warmen Toskana im Hotel MARINETTA **** (Marina Di Bibbona) angekommen. Kurzes einchecken und um 11.30 Uhr bereit zur ersten Ausfahrt, eine zeitliche Meisterleistung der sixty-sixers.
Am Sonntag die erste Ernüchterung: wolkenverhangen und regnerisch. Aber was soll’s, rauf auf unsere Roadracer und Abfahrt in Richtung Hinterland. Natürlich liess der Regen nicht allzu lange auf sich warten, nach 4:16 Std. und 122 km trotzdem zufrieden aber pudelnass retour ins Hotel.
In den nächsten Tagen haben wir unsere „Wettererfahrung“ mehrmals erfolgreich anwenden können. Den feuchten Regenzellen haben wir meistens ein Schnippchen geschlagen, diverse andere „Gümmällär-Gruppen“ aus unserem Hotel haben zum Teil nur ungläubig gestaunt: Die sixty-sixers wieder trocken retour im Hotel……
Am Freitag war eigentlich der erste Tag der Woche (mit Ausnahme vom Anreisetag am Samstag), der strahlend schön und auch angenehm war. In den vorangegangen Tagen war’s wie schon erwähnt, zum Teil sehr regnerisch, stark bis böig windig und empfindlich kühl – wirklich kein Gelatti-Wetter.
Im Gebiet der lieblichen und teilweise historischen Städtchen Cécina – Volterra – Massa Marittima – Suvereto haben die sixty-sixers alle lohnenswerten Strassen „abgegrast“, wirklich eine perfekte und wunderschöne Gegend zum radeln und geniessen.

Diese Woche war schön zu beobachten, dass wir anfangs Woche die Pulswerte im A1 bis A3-Bereich trainiert haben. Gegen Ende der Woche waren infolge der Müdigkeit in den Beinen aber praktisch nur noch Pulswerte A1-Bereich auf dem Velocomputer aufgezeichnet, mit Ausnahme von einzelnen Peaks im A2 + A3 – Bereich (PS. vor allem bei hug)!

Im Gegensatz zum letzen Jahr haben wird die Mahlzeiten im bedienten Teil vom Restaurant eingenommen – ein richtiger Volltreffer! Kein anstehen während den „Stosszeiten“, sehr angenehme Bedienung und ausserordentlich unterhaltsame Tischnachbarn (Herr und Frau Ritter) aus Deutschland.
Als wir gemerkt haben, dass die Italiener einfach kein Fleisch braten können und wir deshalb auf Fisch umgestellt haben, sind die Abendessen mit Ausnahme der permanenten anwesenden Salzkartoffeln zu einem kulinarisches Freudenfest ausgeartet…..

Da unsere Homepage auch von Zahlenfreaks gelesen wird, kurz die Eckdaten der Trainingswoche:
Total: 1’018 km / 12’726 Hm / Ø 29.2 km/h, Strecke: Ø 146 km/Tag / Dauer: Ø 5 Std./Tag

Ab jetzt ist die Trainingswoche 2009 leider Vergangenheit, aber diese Woche wird noch lange in sehr guter Erinnerung in den Köpfen der sixty-sixers herumschwirren.

Bella Italia wir kommen wieder……….…

Dani
Dani mit einem Cappuccino + Cola in Massa Marittima

Hans-Urs
Hans-Urs ebenfalls bei einem Cappuccino + Cola in Massa Marittima

Strand
Am Strand von La California – Hotel MARINETTA

Abend
Abendstimmung am Strand von La California – Hotel MARINETTA

Trainingswoche Toskana 25. April bis 2. Mai 2009