Résumé

Es war schon etwas mutig anstelle im Süden mal die Trainingswoche nördlich der Schweiz zu absolvieren. Dass die Wetterlage in dieser Woche dann für beinahe ganz Europa aber derart schlecht war, konnte niemand vorhersehen und beruhigte uns doch einwenig. Rückblickend können wir aber sagen, dass der Schwarzwald topografisch alles bietet was für ein gutes Traininglager wichtig ist. Die sanften Anstiege im Südschwarzwald und die steileren Rampen im Zentrum, dem Hochschwarzwald, konnten wir gezielt dem Formstand entsprechend anfahren. Unsere Home Base im Hotel Bären in Bernau auf dem Hochplateau wirklich top gelegen, war ein Glücksgriff in jeder Beziehung. Zudem sind es bis Bernau gerade mal knappe 2Std. Autofahrt und preislich deutlich unter Toskana Niveau.
Die Woche hat materialtechnisch die Aussage “ es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Bekleidung“ bestätigt und uns noch das letzte optimierungspotential an unserer Ausrüstung aufgezeigt-an den Füssen wurde es nass und kalt, aber auch hier werden wir mit Hilfe von DeinRad in Stans noch das geeignete Material finden.

Die „nackten“ Zahlen unserer Schwarzwaldwoche:
613 km / 23 Std. 7 Min Fz / 10’384 Hm
Anteil Nässe-Sonne ziemlich genau 40/60

Anbei noch ein paar Impressionen aus der Trainingswoche:

Doch noch Winter ?
Doch noch Winter ?
Anfangs der Woche.........
tatsächlich…………..

Herrliche Landschaft und endlich warm
Herrliche Landschaft und ab Mittwoch endlich warm

Ende der Woche..........
es darf kurz getragen werden…….

Zu schnell für das IPhone........
Daniel ist zu schnell für meine Digikamera………

Unsere Home Base Hotel Bären unsere Home Base Hotel Bären

Résumé

Schwarzwald Abschluss

Vom Schnee nun zum Sonnenbrand. Gestern haben wir zwei Bleichgesichter die Sonnencreme einfach mal ignoriert und dies mit knallroten und brennenden Unterarmen bezahlt. Heute früh wurde nun kräftig eingerieben um mit nun wirklich müden Beinen die Abschluss-Tour unseres Schwarzwald Trainingslager unter die Räder zu nehmen. Nochmals wollen wir den südlichen Teil des Schwarzwaldes auf den unzähligen Nebenstraßen und Tälern erkunden, aber wirklich sehr locker. Das stetige auf und ab der letzten Tage hat uns den Saft kontinuierlich aus den Beinen gesogen. Über St. Blasien und dem langgezogenen Hochtal nach Todtmoos-Überland nach Herrischried-Bergalingen- und Wehr. Ein Blick auf die Strassenkarte war nötig um die schmale Nebenstrasse in das nächste wunderschöne Hochtal nach Gersbach nicht zu verpassen. Wenn auch die Beine schon besser drehten, die Nebenstrassen und die herrliche Landschaft waren jede Umdrehung wert. Nach einer rasanten Abfahrt sind wir schon wieder kurz vor Todtmoos und der allerletzte Anstieg hoch zum Hochkopf und schlussendlich nach Bernau schliesst nach 3.20Std./87km und 1750Hm, trotz anfänglichen Wetterkapriolen,eine sensationelle Rennrad Woche ab.

Schwarzwald Abschluss

Zahltag!

Das trotzen gegen die Wetterkapriolen hat sich gelohnt, strahlend blauer Himmel weckt uns am Morgen. Heute steht die Königetappe an, Streckenvorschlag aus der Zeitschrift TOUR. Es ist zwar noch relativ frisch beim Start, aber gemäss Wetterbericht wird’s 20 Grad warm. Als erstes die Schutzbleche abmontiert (ich habe mich zuerst gegen diese Plastikteile gesträubt, zum Glück habe ich da auf Dänu gehört), unglaublich was die kleinen Dinger bewirken!
Im Uhrzeigersinn gehts nach Todtnau – Schau ins Land – Freiburg – Glottertal – St. Peter – St. Märgen – Hinterzarten – Menzenschwand – Bernau. Nach 5:15 Fz, 2505 Hm und 134 Km kommen die sixty-sixers sprichwörtlich „auf den Felgen“ retour. Nach einem Panasch, grossem Erdbeerkuchen und einem starken Kaffee geht’s zwar geistig besser, aber wir bewegen uns nur minimal – die Beine (auch die vom Dänu zum Glück, er hat noch Intervall am letzten Bergpreis trainiert) tun höllisch weh!
Also, ohne ausreichende Grundlagenkilometer im Vorfeld ist hier nix zu holen. Die Touren und Landschaften (auf den Nebenstrassen bist zu alleine!) sind wunderbar, aber die Kilometer müssen alle erradelt werden – „Gratis-Kilometer“ gib’s hier keine.

Zahltag!

Geduld zahlt sich aus

Tatsächlich weckt uns heute erstmals die Morgen-Sonne. Die Temperatur allerdings ist immer noch sehr frisch. Bevor’s aber on Tour geht, müssen die Renner noch nach der gestrigen Schneefahrt gereinigt und geschmiert werden. Heute gehts via Schluchsee über ein herrliches 34km langes Nebenthal runter nach Tiengen und auf der gegenüberliegenden Seite genau so schön wieder hoch bis Grafenhausen. Mittlerweile ist die Sonne leider weg, aber es bleibt trocken. Die Zeit vergeht wie im fluge so abwechslungsreich ist die Landschaft, die uns teilweise tatsächlich an die Toskana erinnert. Nach 4.15Std/ 122km und 1700Hm sind wir gerade rechtzeitig wieder zurück in Bernau, da fängt es schon wieder an zu regnen.

Geduld zahlt sich aus

hart verdiente Trainingskilometer

Um 08.00 Uhr zum Frühstück, und erstmals ist die Strasse trocken…wir trauen der Sache aber nicht und lassen den Hochschwarzwald links liegen und fahren in die Fläche Richtung Schweiz. Nach wenigen Kilometer müssen die Regenklamotten dann doch schon montiert werden…das Albthal runter bei leichtem Regen in Richtung Bad Säckingen und es wird trocken. Nun geht’s auf wunder schönen Nebenstraßen stetig steigend zurück in Richtung Todtmoos, begleitet von starken Böhen und verdammt schwarzen Wolken. 14km vor Todtmoos ist dann fertig lustig, es fängt an zu schütten, geht über zu Graupel und ab 1000müM hoch zum Passübergang zu richtig fetten Schneeflocken. Die anschliessende Abfahrt macht nicht wirklich Spass mit einem gefühltem Bremsweg wie ein Ozean Schiff! Endlich unten versagen wir uns einen Beizen Stopp, zu nass und zu kalt sind die Füsse (trotz Wasserdichten Socken ?!) und nehmen den letzten Anstieg zurück nach Bernau. Nach 2.55 Std./ 75km/1200Hm ab unter die warme Dusche. Morgen solls besser werden….

hart verdiente Trainingskilometer

Es geht los!

Am Montag wieder bei Schnee-Regen am Frühstück. Gemäss Wetterbericht wird’s ab Nachmittag besser. Also bis Mittag mit dem Auto (haben wir bis jetzt noch nie gemacht) die Gegend ein wenig erkunden – immer ein ständiges Up und Down…
Retour im Hotel Bären und sofort auf den Racer. Die Strassen sind noch nass und der Himmel voller dunkler Wolken – aber die sixty-sixers wollen los!
Mit 124 km und 2400 Hm kurz nach Fünf im Hotel zurück, keine 10 Minuten regnet es wieder in Strömen – Schwein gehabt!!

Es geht los!

Der 1. Ruhetag….

Das Wetter im Schwarzwald meint es nicht so gut, zur Zeit ist Schnee-Regen angesagt. Daher ziehen wir schon (unfreiwillig) den Ruhetag bei Kaffee und Kuchen ein.

Gestern haben wir bei Graupelschauer, Regen und kurzzeitigen Sonnenstrahlen die ersten Kilometer abgespuhlt.

Wettermässig soll es ab Dienstag besser werden, die sixty-sixers sind gespannt und voller Zuversicht.

Der 1. Ruhetag….