Schweizermeisterschaft Zeitfahren Weinfelden 26.06.2019

Die Hitzewelle hat auch den Kanton Thurgau im Griff. In Weinfelden fanden die nationalen Zeitfahrmeisterschaften bei rund 35 Grad im Schatten statt. Die extremen Bedingungen hinderten «Hausherr» Stefan Küng nicht daran, sich zum dritten Mal in Serie die Goldmedaille umhängen zu lassen. Es sei nie einfach, eine Schweizer Meisterschaft zu gewinnen, erst recht nicht bei solchen Verhältnissen, erwiderte der 25-jährige Thurgauer auf die Frage, ob er als Favorit nicht fast habe reüssieren müssen. > Quelle swiss-cycling.ch

Ja und genau diese Hitzewelle hat mir heute total alles abverlangt ! Schon auf der lockeren Reko Runde um 14.00 Uhr war klar, dass die Sonnen und Asphaltabstrahlung einfach nur brutal ist, aber bis dato konnte ich solche Bedingungen psychisch und physisch gut annehmen und meine Leistung abrufen (auch das Einfahren am Vorabend bei grosser Hitze verlief super) Pia holt inzwischen Transponder und Startnummer ab- in die Badi zu gehen wäre definitiv der bessere Entscheid gewesen- Danke

Einfahren im Schatten bei Bussnang- kühlen mit Eisspray und nassen Tüchern-Schweiss in Strömen- ein riesiger Ventilator oder eine Eis-Kühlweste wie bei Stefan Küng von FDJ wäre nötig gewesen- 10′ vor dem Start Helm auf und zur Bike-Kontrolle- alles gut. Start um 15.25 Uhr und als letzter der Master 2 von der Rampe auf die kurzen aber heftigen 14.4km/95Hm. Die Pacing-Strategie klar, doch schon nach den ersten 200m ist bereits alles komplett obsolet, mein Motor will heute nicht drehen. Puls viel zu hoch- Leistung massiv zu tief- und das Kopfkino fängt gnadenlos an zu drehen…. Frust, Hilflosigkeit und Versagensangst mit einer super Form in ein SM-Desaster zu fahren. Ruhig bleiben und das unvermeidliche akzeptieren, drücken was geht, die Beine nicht hängen lassen aber die extrem frustrierende Leistungsanzeige ignorieren! Was für eine Erlösung, endlich ist der Zielbogen in Sicht- nun aber, koste es was es wolle, wenigstens die letzten 500m nochmals alles rausquetschen was nur irgendwie geht- tot-kaputt- erledigt- enttäuschtes Kopf schütteln und abwarten.

Zeit 19:47.26 und knappe 2″ vor Walter und 6″ vor Alex- die letzten Meter haben entschieden- never give up ! Master II Rang 1 / Overall Rang 8

Mein mit Abstand am härtesten erkämpfter Schweizermeister-Titel ! Warum mein Körper heute derart heftig auf die Hitze reagiert hat – keine Ahnung.

Nun etwas rausnehmen und dann wieder sachte aufbauen für die UCI TT Master WM in Polen Ende August

Ride on

Dani

Schweizermeisterschaft Zeitfahren Weinfelden 26.06.2019

BOE Zeitfahren Krauchthal 19.05.2019

20km / 110Hm

Mit der Teilnahme am BOE Zeitfahren im Krauchthal wird endlich auch meine Saison eröffnet. Geplant war schon zwei Wochen vorher am Gürbetaler Zeitfahren teilzunehmen, aber bei 3° und Regen brauchte es keine Überredungskünste um stattdessen länger im Bett zu bleiben und dann im Verlauf des Morgens ein virtuelles Rennen auf dem Ergo zu absolvieren. Aber eben, Training ist nicht Rennen, daher war es mir wichtig bis zur SM in Weinfelden Ende Juni Rennkilometer zu machen. So wurde der Swiss Cycling Rennkalender nach Zeitfahrrennen durchkämmt und noch zwei passende Renn Termine gefunden.

Der Ex-Profi Marcel Wyss ist der Organisator des Krauchthal Zeitfahrens und bot am Sonntagvormittag vor dem Rennen einen Zeitfahr-Lehrgang für Nachwuchsfahrer und Interessierte an- klar bin auch ich dabei- es gibt immer was zu lernen. Im Vorfeld wurden interessante Unterlagen zu allen relevanten Themen fürs Selbststudium zugesendet, welche dann am Sonntagmorgen durch Marcel Kapitel für Kapitel durchgegangen und mit Praxisbeispielen uns 12 Teilnehmern erläutert wurden. Wir hätten wohl den ganzen Tag fragen und diskutieren können, so vielschichtig ist die ganze Materie des Zeitfahrens. Für mich persönlich habe ich die Kapitel „richtig Einfahren und Renn-Pacing “ dick angestrichen. Nach einem Teller Spaghetti und Apfelmus geht’s etwas später zusammen auf die Streckenbesichtigung, begleitet von Marcel auf einem massiv getuntem E-Bike, wobei er unsere Position auf der Maschine beobachtete und im Anschluss Empfehlungen abgab.

20‘ Einfahren nun nach neuesten Erkenntnissen vom Lehrgang (Laktat habe auch gute Aspekte..) Dunkle Wolken am Himmel und rechtzeitig zum Start fallen die ersten Tropfen- der erste Count-Down des Jahres und ab geht’s in ein spannendes neues Rennjahr.

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Die neue tiefere Position mit leicht angewinkelten Extension fühlt sich im Rennmodus gut an, die Beine nicht so drehfreudig wie gewünscht, aber nach den letzten harten Intervall Trainings nicht weiter verwunderlich- am 26.06.19 an der SM in Weinfelden wird abgerechnet. Ein solider Start in die Saison, darauf kann ich aufbauen.

sixty-sixers Hobby C 1966 Zeit 27:01 44.42 km/h Kat. Rang1 / Overall Rang 10

Ride on

Dani

BOE Zeitfahren Krauchthal 19.05.2019

Paar-und Einzelzeitfahren Fulenbach 23.09.2018

20km/65Hm

Segeln im Sturmtief Fabienne, das war heute beim kleinen aber feinen Zeitfahren von Daniela & Herbert auf abwechslungsreicher Strecke angesagt. Schon bei der Besichtigung mit Michi hat’s mächtig gerüttelt- da wird das Windschattenfahren huerä heikel- also lieber nicht allzu nahe dran bleiben, doch die Scheibe bleibt drin aber vorne nur die 60mm Felge.

14.00 der Start für die zwei Runden im Team, welche wir wie gewohnt sehr harmonisch absolvierten- wobei auch zu überholende Autos und Fahrer auf Streckenbesichtigung uns nicht aus der Ruhe brachten…einzig eine heftige Windböhe lies in einer rechts Kurve beinahe Michi’s Vorderrad einklappen-viel Glück gehabt- im Ziel mit klarer Bestzeit 🙂

Eine knappe  Stunde später um 15.23 mein Start als Einzelfahrer.

Frisch und spritzig ist anders, aber ich wollte nochmals einen guten Trainigsreiz setzen für die WM Quali in Varese in zwei Wochen. Fabienne gab nun immer mehr Gas, jetzt hätte ich wirklich nicht mehr als Team fahren wollen. Böen von allen Seiten liessen mich heftig an die Extension krallen und mit dem Popometer auf dem Sattel Rodeo zu reiten, um auszugleichen und irgendwie auf der Spur zu bleiben. Mit fast identischen Wattwerten des PZF im Ziel und äs Blüemli für Pia gewonnen 🙂 Nun nehme ich es eine Woche locker, dann fahren Hans-Urs, Ramon und ich den Trail Hero Bike Marathon in Titisee-Neustadt bevor dann am 06/07.10.18 in Varese  nochmals all out gefordert ist

Ride on

Dani

Paar-und Einzelzeitfahren Fulenbach 23.09.2018

King of the Lake am Attersee 15.09.2018

47.5km / 300Hm

Unglaublich! Es ist bereits September 2018 – und heute sind wir zum ersten Mal als Team unterwegs. Auf dem Programm steht der «King of the Lake Attersee» in Österreich, in der Nähe von Salzburg. Diese Herausforderung lassen wir uns nicht entgehen und Daniel als Titelverteidiger ist sowieso gesetzt.

Am wirklich frühen Freitagmorgen – um Viertel nach 2 Uhr holt mich Daniel in Stans ab. Eine unmenschliche Zeit, aber um flüssig über München nach Seewalchen am Attersee zu gelangen, verzichten wir auf ein paar Stunden Schlaf. Wir sind zu zweit, ganz ohne weibliche Begleitung, unterwegs. Aufgrund der schlechten Wetterprognosen bleibt sie leider zu Hause. So werden in diesem Jahr die vielen privaten Bilder von Pia fehlen. Aber vorweg – im nächsten Jahr ist sie ganz sicher wieder dabei!

Der Weg ist 570 Kilometer oder 6 Fahrstunden. Fast schon traditionell gibt es eine kurze Pause nach München – Kaffeezeit. Kurz nach 8 Uhr treffen wir im ****Hotel ATTERSEE ein und freuen uns auf das super Frühstückbuffet. Und weil die Zimmer noch nicht bereits sind, geniessen wir das Zmorgä dementsprechend lang und ausgiebig.

Während des Tages wird aus dem Hotel fast schon ein richtiges «Schweizerhaus». Daniel – ein weiterer – mit Familie und seinen Eltern, Nicole und Michi sowie Manfred sind anwesend. So sind wir eine aufgestellte und lustige Truppe beisammen und erleben tolle Stunden zusammen.

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Grau in grau….

Nicht ganz so toll ist das Wetter. Es spielt nicht wirklich mit und die vielen Regenwolken verziehen sich erst – zu spät – am Nachmittag. Daniel geht auf die Rolle und ich lasse mich unter die Bettdecke sinken. Der Schlafmangel in Kombination mit dem Alter fordern ihr Tribut. So wird nichts aus der Reko-Fahrt um den See. Für mich eine schlechte Ausgangslage, der TT-Racer kommt direkt aus dem Winterschlaf an den Attersee. Nur Manfred lässt sich nicht vom Wetter abhalten und fährt mit seinem Strassenrenner bei abtrocknender Strasse die Strecke ab. Er ist zum ersten Mal dabei, dafür hat er den Vorteil ein «alter» Zeitfahrhase zu sein.

Stattdessen geht es nach einem gemütlichen Freitagabend am Samstagmorgen nach dem Frühstück los. Wir fahren die ganze Strecke ab und ich bin mir nicht wirklich sicher, ob das eine so gute Idee ist, wenn ich mein Leistungsniveau in Betracht ziehe. Es ist definitiv nicht über alle Zweifel erhaben und einen haushälterischen Umgang mit den bestehenden Ressourcen sehr zu empfehlen. Nun denn, Daniel schafft es mir meine Zweifel in effizient kurzer Zeit auszureden und ich bin dabei.

 

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In Vollmontur zum Start….

So starten wir um halb 10 zusammen mit Nicole, Michi und den beiden Daniels. Die als gemütliche Runde deklarierte Fahrt ist für mich schon nahe am Renntempo :-o! Nach 90 Minuten sind wir zurück, Startnummer abholen, Sensor montieren und dann noch schnell die notwendigen kleinen Optimierungen am Racer vornehmen. Jetzt beginnt das lange Warten. Ich starte um 14:53 Uhr, Daniel muss sich bis kurz vor 5 gedulden.

Im 15 Sekundentakt werden die TT-Fahrer auf die Strecke losgeschickt. Und jetzt bin ich endlich dran, einklicken und schon geht’s die Rampe runter auf die Strecke. Sofort im Wiegetritt über die kleine Kuppe und dann umgehend die Aeroposition einnehmen und dann nur noch….. «geniessen»…

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Die Startrampe, wie bei den Profis…

Allerdings merke ich aber ziemlich schnell, dass mir die Spritzigkeit völlig abgeht. Die Morgenfahrt hat mich doch mehr hergenommen als befürchtet. Ich nehme Tempo zurück und mein Garmin pendelt sich bei 200 Watt oder zeitweise etwas darunter ein. Aber mehr geht beim besten Willen nicht – das Trainingsdefizit macht sich bemerkbar.

Dank meinen regelmässigen Yoga-Stunden und dem morgendlichen Training (kurz und intensiv) kann ich die Aeroposition problemlos halten, keine Krampferscheinungen in den Unterarmen. Das freut mich riesig, aber die Beine sollten noch etwas besser in Form sein…

Mit einer Zeit von über 1:19 Std. bin ich im hinteren Drittel platziert, aber in Anbetracht meines Leistungsniveaus geht das so in Ordnung. Mehr «Punch» geben die Beine einfach nicht her, daher muss ich mit dieser miserablen Zeit wohl oder übel umgehen, aber es wurmt mich natürlich trotzdem.

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Daniel C auf dem letzten Kilometer…

Mein Fazit:

Es hat mir extrem viel Spass und Freude gemacht! Einfach ein ganz geniales Feeling, eine tolle Strecke mit einem unvergleichlichen Ambiente. An dieser Stelle ein grosses Lob an die Organisatoren und die vielen unzähligen Helfer – eine grossartige Hammerveranstaltung! Einen besonderen Dank geht aber an Karin Tschany vom OK-Team. Dank Karin konnte ich überhaupt an diesem Anlass teilnehmen, weil ich meine Anmeldung „verpennt“ habe.

Eine Veranstaltung durch und durch auf Profi-Niveau in einer wunderschönen Gegend. In dieser lieblichen Seen-Landschaft macht es gleich doppelt so viel Freunde und das «Krampfen» ist zum Glück schnell vergessen.

In einer hoffentlich viel, viel besseren Form und verschiedenen Materialoptimierungen – ich danke euch für die vielen tollen Ratschläge und Tipps – müsste der Attersee 2019 ein Erfolg werden. Auf dem Weg dorthin habe ich mit einem neuen Helm angefangen und strebe eine Endzeit um 1:15 Std. an. Das werde ich schaffen! So werden die sixty-sixers am 21. September 2019 wieder an den Attersee pilgern.

Zum Schluss noch meine Gratulation für die tollen Leistungen von Nicole, Manfred und Daniel. Super Podestplätze – super stark gefahren! Und unbedingt zu erwähnen, der King of the Lake hat seinen Platz erfolgreich verteidigt und sogar noch eine gehörige Schippe draufgelegt – Chappeau!

Hans-Urs

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Der Neue ist der Alte….:-)))

Nach der Master WM in Varese noch voll im Saft, freute ich mich unglaublich auf das in jeder Hinsicht beste Zeitfahren Europas am Attersee. Das Ziel war glasklar vor Augen- den Schwellenbereich dieses Jahr auch wirklich über eine Stunde halten zu können.. Schmerzen sind vorprogrammiert-egal. Und tatsächlich, mit der Startnummer 1156 um 16.49.15 geht’s noch vor der mehrmaligen Queen of the Lake, bei besten Bedingungen von der Rampe- und die Beine drehen von Anfang an sensationell- schon fast meditativ mit sauberem rundem Tritt und konstantem Druck an der Schwelle knalle ich der abwechslungsreichen und niemals langweiligen Seestrasse entlang- total im Flow bis Km38 nach Nussdorf, da verspüre ich eine leichte Krise, die Beine rebellieren- muss mich zwingen die Leistung zu halten-  weiter über die 13% Rampe auf die letzten 4km, ansteigend vorbei an unserem Hotel wo Hans-Urs und Dani mir nochmals mächtig einheizen und mit Highspeed runter zur Seebrücke und komplett ausgeschossen ins Ziel (dann hat die Gesäss-Muskulatur zugemacht und laufen war nur ganz langsam möglich..)

Zeit: 1.01.32, Schnitt 46km/h und mit knapp 20Watt mehr auf der Kurbel absolut neue persönliche Bestzeit- super genial- konnte alles was geht abrufen- einfach Hammer- und der Thron der U60 Kategorie darf auch 2018 bestiegen werden 🙂

Aber auf den Lorbeeren ausruhen liegt definitiv nicht drin! Auf nächstes Jahr rücken sackstarke U50 Fahrer nach- ich muss also noch eine Minute finden!!

Ride on

Dani

 

 

 

King of the Lake am Attersee 15.09.2018

EZF Gürbetal 22.04.2018

Die Saison 2018 ist wiederum im Gantrischgebiet beim anspruchsvollen EZF Gürbetal mit 26.4km / 324Hm eröffnet worden.

Lange ist es her-das nervös flaue Gefühl im Magen vor dem Start, die Abläufe und Vorbereitungen bis zur Startrampe- habe es vermisst. Der Winter verlief sehr gut, keine gesundheitlichen Probleme aber leider extrem wenig Straßen Kilometer auf Grund der komplizierten Wetterverhältnisse, der Indoor-Ergo musste reichen 😦

Nun geht’s also wieder los-Einfahren und Streckenbesichtigung mit MCTaxi Dani und um 11.40 Uhr mit dem ersten Count-Down der Saison wird die Form getestet- und ja, ganz schlecht lief es nicht- die tiefe Aeroposition ist zwar auch 2018 und 1 Jahr älter nicht komfortabler geworden und die Kraftentfaltung ist definitiv nicht vergleichbar mit dem Rennrad.Gürbe2018

So war auch das Gefühl von Beginn weg nicht sehr berauschend, eher schlecht, denn wirklich konstant konnte ich Kadenz und Druck über die drei Runden nicht halten, aber der Wille zu beissen war da, auch wenn’s brutal weh tat- gut so- und das Resultat schlussendlich besser als das Gefühl es vermuten liess- sehr motivierend 🙂

 Zeit 0:38:08,4 12:42,4 12:50,3 12:35,6 +0:33,7

Somit ist der Start in eine ereignisreiche und spannende Saison mit den Highlights Master SM Zeitfahren, der Bike Transalp mit Hansjürg und die Time Trail Master WM in Varese geglückt- ride on

No shortcuts-Cool and Clean

Dani

EZF Gürbetal 22.04.2018